3,5 kW, 8,5 kW oder 10 kW? Wie Sie einen Benzin- oder Dieselgenerator für Haus, Werkstatt oder Baustelle auslegen, und warum AVR und ATS wichtig sind.
Beginnen Sie bei den Verbrauchern, nicht beim Preis
Addieren Sie die Wattzahl von allem, was gleichzeitig laufen muss, und rechnen Sie 25 bis 30 Prozent Reserve dazu. Motoren sind die Falle: eine Kreissäge mit 2.000 W kann beim Anlauf für eine Sekunde das Doppelte bis Dreifache ziehen, ein Kompressor noch mehr. Nach dem Typenschild auszulegen, ohne den Anlaufstrom zu berücksichtigen, ist der häufigste Fehler.
Schnelle Dimensionierungshilfe
- 3 bis 4 kW: das Nötigste als Notstrom im Haus (Kühlschrank, Licht, Heizungselektronik, Router) oder ein paar Elektrowerkzeuge auf einer kleinen Baustelle.
- 8 bis 9 kW: ein ganzes kleines Haus bei einem Ausfall oder eine Baustelle mit Säge, Mischer und Beleuchtung gleichzeitig.
- Ab 10 kW: Werkstätten, landwirtschaftliche Betriebe, Veranstaltungen und jede Anlage mit starken Motoren oder Drehstromgeräten.
Warum AVR wichtig ist
AVR (automatische Spannungsregelung) hält die Ausgangsspannung stabil, wenn Verbraucher zu- und abgeschaltet werden. Ohne AVR können Spannungsspitzen die Elektronik beschädigen, etwa Heizungssteuerungen, Laptops und Ladegeräte. Alle schallgedämmten Generatoren unserer Reihe haben AVR serienmäßig.
ATS: Strom, der von selbst zurückkommt
Ein Generatorset mit ATS (automatische Umschaltung) startet bei Netzausfall selbst und schaltet Ihre Stromkreise automatisch um. Für Kühl- und Gefriergeräte, Heizung im Winter, Ställe oder Serverschränke macht ein Dieselset mit ATS einen Ausfall um 3 Uhr nachts zur Nebensache.
Benzin oder Diesel?
Benzingeräte kosten weniger und starten bei Kälte problemlos: richtig für gelegentlichen Einsatz und Notstrom. Diesel gewinnt bei Kraftstoffkosten und Motorlebensdauer unter Dauerlast: richtig für den täglichen Baustellenbetrieb und lange Laufzeiten. Schallgedämmte Gehäuse lohnen sich in beiden Fällen, wenn der Generator in der Nähe von Menschen läuft.




